Anke Johannsen im Jägerheim Eitorf

 

 

 

 

 

 

 

von sic, Rhein-Sieg-Anzeiger, Mai 2009

Sie beherrscht ihr Instrument, ist mit Händen, Füßen und Stimme in Bewegung und lässt ihr Publikum an ihrer sanft-temperamentvollen
Musik teilhaben.

Anke Johannsen war zu Gast im Eitorfer Jägerheim - eine junge Künstlerin, die ihre ersten sechs Lebensjahre in Eitorf verbrachte. Zwischen ihren allesamt selbst komponierten und getexteten Liedern erzählt Anke Johannsen in kurzen Sequenzen aus ihrem jungen Leben und von der Entstehung der Lieder.
Anke Johannsen hat mit ihren 27 Lebensjahren schon auf interessanten Bühnen in verschiedenen Ländern Erfahrungen sammeln können und bringt die Voraussetzungen dafür mit. Das merkt man. Sie hat's einfach drauf, und mit ihrer stellenweise schier sprühenden Natürlichkeit nimmt sie die Zuhörer mit ins volle Leben, von dem sie singt. Entspannende Klangteppiche legt die junge Künstlerin mit derselben Leichtigkeit aus, wie sie einfühlsam bis draufgängerisch spielt, dabei in verschiedenen Tempi und unterschiedlichen Klangfärbungen.
Bei allem singt Anke Johannsen mit sanfter, unaufdringlicher Stimme, die aber auch sehr kraftvoll sein kann. Im Jägerheim erreichte Anke Johannsen ihr Publikum sehr bald, vor allem die Herzen. Nur so lässt sich erklären, dass das doch recht kleine Jägerheim, dem man ein derart lichtvolles Konzert gar nicht zugetraut hätte, nach einer halben Stunde wie verwandelt schien. Selbst der Nikotingeruch vergangener Zigarettentage schien völlig verflogen, und eine angenehm klare und heitere, fast liebevolle Atmosphäre machte sich binnen kurzer Zeit breit.
Wohlfühlmusik mit Anspruch - vom Feinsten. Von augenzwinkernd heiter ("Dreams of the Butterfly") bis zu ernst ("Frag' die Musik") und zu Tränen
anrührend ("Wiedersehen") war alles dabei, in Deutsch und in Englisch. Anke Johannsen lässtsich nicht wirklich einer musikalischen Kategorie
zuordnen; sie hat ihren ganz eigenen Stil, und den lebt sie musikalisch konsequent und authentisch aus. So kam es rüber - von rockig bis soulig, manches klang nach Jazz-Einflüssen, aber immer überzeugte die Tatsache, dass Musik, Stimme und Gesamtausdruck rund und als Ganzes rüberkamen und wirkten. Sie hat Humor, den sie gerne auszuleben scheint. Eine besondere Kostprobe gab es davon, als der Sängerin zwei junge Männer zu Füßen lagen, die sich mit Klebeband mühten, das locker gewordene E-Piano-Pedal neu zu fixieren.
Einen besonderen Joker zog Anke Johannsen vor der Pause aus dem Ärmel - ihren Bruder Knud. Mit ihm wurde aus der Solo-Künstlerin binnen weniger Takte ein beeindruckendes, starkes Team. Die musikalische Kommunikation der beiden - einfach großartig! Mit starkem Saxophonspiel und ebensolcher Ausstrahlung brachte Knud Johannsen einen musikalischen Part ins Spiel, der auch die jungen Damen im Publikum hellwach werden ließ. Stimmlich hat er ebenfalls einiges zu bieten, wie sich beim Song "Thankful for the Sunshine" herausstellte.

Star an Duisburgs Himmel - Das Porträt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Judith Klose, Rheinische Post, 29.7.2008

Anke Johannsen, die seit einem Jahr in Duisburg lebt, arbeitet mit beachtlichem Erfolg an ihrer Karriere als Pianistin, Sängerin und Komponistin. Jetzt hat sie es ins Finale eines Musikwettbewerbs zum Thema Südafrika geschafft.

Die meisten musikalischen Menschen, die berühmt werden möchten, zieht es nach Berlin oder Köln. Doch auch Duisburg kann sich glücklich schätzen, denn eine überaus talentierte Musikerin versucht hier ihr musikalisches Glück. Die 27-jährige Anke Johannsen ist dabei Pianistin, Sängerin und Komponistin zugleich. "Ich achte auf menschliche bewegende Momente und habe die Ohren weit auf. Das Lied kommt dann einfach zu Stande - ich "höre" quasi das Lied in den Dingen", sagt die Musikerin, die dabei bereits große Erfolge aufweisen kann.

Ihr persönliches Highlight war dabei eine Tour als Pianistin und Backgroundsängerin zusammen mit dem Sänger der Lighthouse Family, Tunde Baiyewu. "Das Album 'Ocean Drive' hat mich in meiner Jugend stark geprägt. es war ein tolles Gefühl, dieses auf der Bühne zu spielen", schwärmte die Musikerin. Doch insgesamt stellten diese Auftritte eine Ausnahme dar, denn normalerweise spielt Anke Johannsen ihre eigene Musik - und auch dies mit Erfolg. So steht sie momentan beim Sawubona Music Jam, einem internationalen Musikwettbewerb, mit einem von ihr komponierten Lied im Finale.

Auch wenn Anke Johannsen gewinnen möchte, sieht sie das Projekt selber als wichtiger an. Der Wettbewerb ist nur ein Teil des Sawubona-Projekts, dessen Einnahmen den Townships in Südafrika zu Gute kommen. "Es wird darüber hinaus ein Album mit vielen Künstlern aufgenommen, bei dem ich zusammen mit südafrikanischen Musikern an einem Lied arbeite. Durch das Projekt kommt man in Kontakt mit interessanten Menschen, und alle arbeiten für die große Idee, sich Afrika und der guten Sache unterzuordnen."

Anke Johannsen hat dabei einen ganz besonderen Bezug zum Thema. Neben unzähligen Auftritten in den USA reiste sie für drei Wochen nach Afrika, wo sie spontane Auftritte absolvierte. "Ich erkannte dort, dass alle Menschen so viel glücklicher waren als man selbst. Den materiellen Überfluss zu Hause empfand ich anschließend als Last. Das Sawubona-Projekt unterstütze ich daher sehr, um zu verdeutlichen, dass jeder ein Recht auf gutes Leben und Respekt hat." Doch neben dieser ehrenamtlichen Arbeit steht natürlich die weitere musikalische Karriere nicht still. Nach ihren Soloauftritten stellt Anke Johannsen momentan eine eigene Band zusammen, mit der sie nach dem vielen Reisen vor allem durch Deuschland touren und ihre Lieder singen möchte. Dabei freut sie sich auch auf mögliche Auftritte in Duisburg, wo sie seit einem Jahr wohnt. "Neben meinen Wurzeln bin ich für meine Familie hier her gezogen. Sie stellt neben Freunden eine große Priorität in meinem Leben dar. Nun wohne ich in der Nähe des Tante-Emma-Ladens, den meine Großmutter bis 1968 besaß.", sagte sie. Und wer weiß? Vielleicht wird gerade Duisburg für sie ihre große musikalische Bühne.

AJ Im Hard Rock Cafe Köln

Connys RadioShow schrieb:

Am 01.August 2006 präsentierten wir einen Abend der besonderen Art!!!
Unsere Gäste genossen in entspannter Atmosphäre im Stil eines "Candlelight Dinners" eine großartige Sängerin.
Anke Johannsen, Sängerin und Pianistin aus Baden-Württemberg, tourte schon mit ihrem Programm "Piano und Vocal" in den USA und bietet eine Vielzahl facettenreicher Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul.
Ihre selbstkomponierten Stücke präsentiert sie in einer unvergleichlichen Art und Weise, die das Herz eines jeden Musikfans höher schlagen lässt.
Airplays in unseren Sendungen und am 26.April 2006 in der Sendung "Guten Abend Baden Württemberg" bei SWR 1 mit Matthias Holtmann sprechen für sich.
So auch an diesem Abend. Mit ihrem Bruder, Knud Johannsen präsentierte Anke ihre neue CD "
More Than It Seems". Nach Aussage des Teams vom Kölner Hard Rock Café das wohl beste und meistbesuchte Konzert der letzten Monate.
Wenn das nicht für sich spricht ..... aber auch die Gäste des Abends teilten diese Meinung, denn Ankes Zugaben sollten nicht enden. Knud, der mit seinem Tenor - Saxophon und seinem Gesang überzeugte, brachte auch so manches Herz der weiblichen Fans in Wallung. Teddybären flogen auf die Bühne und Küsschen wurden verteilt ......
Als Überraschung an diesem Abend gab es Rosen, die vom Team des Hard Rock Cafés an die Damen verteilt wurden, passend zum Song "Thankful for the Sunshine", mit dem sich Anke bei allen Gästen persönlich bedankte.
Als letzten Song spielte Anke von Carol King "At the Hard Rock Cafe", was auch die Gäste und das Personal von den Stühlen riss und zum Mitsingen bewegte.
Ein wirklich unvergesslicher Abend, der mit Sicherheit wiederholt wird !!!
Ein besonderer Dank an das Team vom Hard Rock Café Köln, für die großartige Unterstützung!!!

Anke bei SWR1 und Matthias Holtmann

Einem nicht so guten Tag mit einer gewissen Leichtigkeit zu begegnen war Ankes Absicht gewesen, als sie am 24. April diesen Jahres einen Musikwunsch an Matthias Holtmann und SWR1 „Guten Abend Baden-Württemberg” emailte. „So etwas mache ich normalerweise nicht”, wird sie später beteuern. Wohl aber an diesem Tag. Keine 24 Stunden später rufte eben jener Matthias Holtmann sie in seiner gewohnt frechen Art an. Völlig unverhofft, versteht sich. Um Anke ihren Musikwunsch zu erfüllen? Weit gefehlt, hat er ihrer Email doch entnehmen können, dass es sich hier um eine Sängerin und Pianistin handelt. Und so fordert er sie auf, für die Hörer ein „kleines Liedchen" zum Besten zu geben.

"Thankful for the Sunshine" ist der erste Titel, der Anke in der Aufregung über diesen unerwarteten Anruf in den Sinn kommt. Und so spielt und singt sie...

..."I am thankful for the sunshine, I am thankful for the rain,..."

Matthias Holtmann und die Redaktion schnipsen mit, reagieren überrascht. Begeistert. „Wow, das hört sich ja richtig gut an! Gibt's das auch auf Platte? Schick' uns bitte eine CD von Dir, okay?” Ende des Telefonats. Puh.

Bis hierhin eine nette Begebenheit. Was nun folgt, gleicht jedoch dem Drehbuch eines Films: Eine halbe Stunde nach Sendung des Telefonats ruft SWR 1 Anke nochmals an und berichtet von überwältigenden Zuschauerreaktionen. „Können wir Deine Website bekanntgeben? Die Leute wollen wissen, wer Du bist und wo man den Song kaufen kann?” Klar, nichts lieber als das!

Weitere 20 Minuten später werden Zuscherreaktionen vorgetragen, Emails vorgelesen. Von „sensationell” wird gesprochen. www.anke-johannsen.com wird zum Stichwort für die mitfiebernden Hörer. Es gehen Emails über Emails ein: Glückwünsche, CD-Bestellungen, Anfragen,...

Wow, was für ein Feedback, was für eine Rückmeldung!

End of the story? Not quite yet.

Am darauffolgenden Tag ein erneuter Anruf von Matthias Holtmann. Die Zuschauerreaktionen sind so stark, dass SWR1 ein Live-Interview mit Anke senden möchte - selbstverständlich mit Live-Musik.

Am Freitag, den 28. April dann also Ankes Besuch bei SWR1 in der Sendung von Matthias Holtmann. Man spricht über Ankes musikalischen Werdegang, ihre Pläne für zukünftige Projekte und nicht zuletzt über ihren bevorstehenden Auftitt im Hard Rock Cafe in Köln. Und natürlich gibt's Live-Musik: „Thankful for the Sunshine” und „The Morning Light”, beides Songs von Ankes aktuellem Album „More than It Seems”.

Wieder sind die Reaktionen überwältigend, wenngleich nicht so sehr geprägt vom Überraschungseffekt der vorangegangenen Sendungen. Vielmehr gehen nun Angebote konkreterer Art von Seiten der Musikindustrie ein, aber auch Emails voller Dankbarkeit für gute Musik, von der man mehr hören möchte und die einem Hoffnung macht, dass es um den Musikstandort Deutschland doch nicht so schlecht bestellt ist.

Es bleibt abzuwarten, was der Herbst mit sich bringen wird. Man darf sich auf mehr gute Musik von Anke Johannsen freuen, so viel ist sicher.

 Gelungenes Konzert mit Anke Johannsen


Die international erfahrene Pianistin und Sängerin Anke Johannsen, die schon mit Max Mutzke in diversen Bands spielte, hatte am Samstag ihren ersten Auftritt in der Kulturwerkstatt Lörrach, wo sie vom Veranstalter Björn Steiert als "hervorragende Musikerin" angekündigt wurde. Die Zuhörer liessen sich denn auch von Beginn an begeistern.

Anke Johannsen spielte nahezu ausschließlich selbst komponierte Stücke, die teils auch auf ihrer geplanten CD "More Than It Seems" zu hören sein werden. Im ersten Teil des Abends demonstrierte sie bereits die Brandbreite ihres Könnens, das sich über einfühlsame, ergreifende Balladen bishin zu temporeicheren Stücken erstreckte, die sie zu eindrucksvollen Improvisationen nutzte.

In der zweiten Hälfte des Programms wurde sie von ihrem Bruder Knud am Saxophon und mit Gesang unterstützt. So gestaltete sich der Song "Thankful For The Sunshine", der auch das Motto für diese Veranstaltung hergab, zu einem interessanten Duett. Anke Johannsen verstand es nicht zuletzt durch ihre lockeren und humorvollen Überleitungen, in denen sie Einiges zur Entstehung der einzelnen Lieder sagte, sowie durch ihre Spontanität eine positive Atmossphäre zu schaffen.

Oberbadische Zeitung, 8.3.2005

Auftritt in Waldshut-Tiengen mit einer lokalen Jazz-Combo, Juli 2001

... Anke Johannsen am Klavier entwickelt sich dank jeder Menge Bühnenerfahrung zu einem Tausendsassa des Jazz.“

Südkurier/Albbote, 13. Juli 2001

Abiturfeier, Juli 2001

 ... Vor allem Anke Johannsen, die als Moderatorin durch den ganzen Abend geführt hatte, trug letztendlich erheblich dazu bei, dass die Stimmungswogen hoch schwappten.“

Südkurier/Albbote, 4. Juli 2001

Band-Auftritt in Gurtweil, Juni 2000

 ... Mit Recht hat Anke Johannsen an Piano und Keyboard einen eigenen Fanclub: Mit traumwandlerischer Sicherheit haut sie in die Tasten und bringt so manchen jazzigen Ton hinein. Mit ihren 18 Jahren ist sie die Jüngste. Durch ihre Virtuosität ist sie ein enormer Gewinn für diese Band, hat sie doch ihr musikalisches Rüstzeug beim Lokalmatador des Jazzpianos, Ede Ludvig, mitbekommen und ist für Improvisationen gerne zu haben.“

Südkurier/Albbote, 15. Juni 2000

Musical-Aufführung in Waldshut-Tiengen, April 2000

 ... Anke Johannsen: Routiniert, lässig, überzeugend wie immer.“

Südkurier/Albbote, 10. April 2000

Band-Auftritt in Bad Säckingen, November 1998

 ... Bemerkenswert vor allem die ausgezeichneten Keyboard-Parts und die eher langsame und gefühlsbetonte Soloeinlage von Anke Johannsen.“

Südkurier/Albbote, 30. November 1998